„Die NSU-Monologe“ – Theateraufführung mit Podiumsdiskussion: neue Termine in 2019

Die Bundeszentrale für politische Bildung bringt in Kooperation mit der Bühne für Menschenrechte die „NSU-Monologe“ in fünf verschiedenen Städten zur Aufführung. Die ersten beiden Aufführungen fanden am 11.12.2018 in Düsseldorf und am 27.03.2019 in München statt.

Termine 2019

Berlin: 20.05. (im Rahmen des Deutschen Präventionstags im Estrel Congress Center Berlin)

Weitere Aufführungen sind in Hamburg und Leipzig geplant.

Die „NSU-Monologe“ sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend. Roh und direkt liefern sie intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von abwertenden Ideologien aktueller denn je.

Wir möchten Sie einladen, die Perspektive der Betroffenen kennenzulernen und sich dem Schmerz, der Wut, aber auch der Willensstärke und dem Mut der Hinterbliebenen Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat zu stellen.

Am 20. Mai 2019 findet in Berlin die dritte Aufführung der Veranstaltungsreihe „NSU-Monologe“ statt. Im Anschluss an die Aufführung des Bühnenstücks diskutieren in einem Podiumsgespräch folgende Gäste über die gesellschaftlichen und sicherheitspolitischen Konsequenzen der Geschehnisse:

Stephan J. Kramer (Verfassungsschutzpräsident Thüringens), Seda Basay-Yildiz (Opferanwältin), Prof. Dr. Vanessa Salzmann (Professorin im Fachbereich Polizeiwissenschaften an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung NRW) und Dr. Irene Mihalic (Mitglied des Bundestags und Sprecherin für Innenpolitik (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN). Das Gespräch wird von Heike Kleffner (Geschäftsführerin des Bundesverbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt) moderiert.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldung und Infos unter: www.bpb.de/nsu-monologe

Sie haben Fragen? Melden Sie sich gerne per Email nsu-monologe@labconcepts.de oder telefonisch unter 0228-2498110.