„Die NSU-Monologe“ – Theateraufführung mit Podiumsdiskussion: neue Termine 2019

Die Bundeszentrale für politische Bildung bringt in Kooperation mit der Bühne für Menschenrechte die „NSU-Monologe“ in fünf verschiedenen Städten zur Aufführung. Die ersten vier Aufführungen fanden am 11.12.2018 in Düsseldorf, am 27.03.2019 in München, am 20.05.2019 in Berlin, sowie dem 14.08.2019 in Hamburg statt.

Eine weitere Aufführung ist im November 2019 in Leipzig geplant.

Die „NSU-Monologe“ sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend. Roh und direkt liefern sie intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von abwertenden Ideologien aktueller denn je.

Wir möchten Sie einladen, die Perspektive der Betroffenen kennenzulernen und sich dem Schmerz, der Wut, aber auch der Willensstärke und dem Mut der Hinterbliebenen Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat zu stellen.

Am 14. August 2019 fand in Hamburg die vierte Aufführung der Veranstaltungsreihe „NSU-Monologe“ statt. Im Anschluss an die Aufführung des Bühnenstücks diskutierten in einem Podiumsgespräch folgende Gäste mit rund 370 Schüler*innen der Stadtteilschule & Gymnasium Rissen über die gesellschaftlichen Konsequenzen der Geschehnisse:

Sally Mary Riedel (Projektleiterin MOSAIQ Hamburg), Ibrahim Arslan (Sprecher für Betroffene von rassistischer Gewalt und Überlebender der rassistisch motivierten Brandanschläge von Mölln 1992) und Alexander Kienzle (Rechtsanwalt und Vertreter der Familie Yozgat in der Nebenklage des NSU-Prozesses). Das Gespräch wurde vom Lehrer Dr. Ayhan Tasdemir moderiert.

Sie haben Fragen? Melden Sie sich gerne per Email nsu-monologe@labconcepts.de oder telefonisch unter 0228-2498110.