Die NSU-Monologe – eine Szenische Lesung: neue Termine in 2019

Die Bundeszentrale für politische Bildung bringt in Kooperation mit der Bühne für Menschenrechte die „NSU-Monologe“ in fünf verschiedenen Städten zur Aufführung. Die  erste Aufführung fand am 11.12.2018 in Düsseldorf statt.

Termine 2019

München: 27.03. (Freiheiz München, Rainer-Werner-Fassbinderplatz 1, 80636 München)
Berlin: 20.05. (im Rahmen des Deutschen Präventionstags)

Weitere Aufführungen sind in Hamburg und Leipzig geplant.

Die „NSU-Monologe“ sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend. Roh und direkt liefern sie intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten.

Wir möchten Sie einladen, die Perspektive der Betroffenen kennenzulernen und sich dem Schmerz, der Wut, aber auch der Willensstärke und dem Mut der Hinterbliebenen Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat zu stellen.

Am 27. März 2019 findet in München die zweite Aufführung der Veranstaltungsreihe „NSU-Monologe“ statt. Im Anschluss an die Aufführung des Bühnenstücks diskutieren in einem Podiumsgespräch folgende Gäste über die gesellschaftlichen und sicherheitspolitischen Konsequenzen der Geschehnisse:

Antonia von der Behrens (Nebenklägeranwältin), Dr. Miriam Heigl (Leiterin der Fachstelle für Demokratie der Stadt München), Siegfried Benker (geschäftsführender Vorstand von BEFORE e.V. – Beratungsstelle für Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt und Diskriminierung) und Franz Schindler (Rechtsanwalt und Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses des Bayerischen Landtags (2012-2013)). Das Gespräch wird von Thies Marsen (Reporter und Sprecher beim Bayerischen Rundfunk) moderiert.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldung und Infos unter: www.bpb.de/nsu-monologe

Sie haben Fragen? Melden Sie sich gerne per Email nsu-monologe@labconcepts.de oder telefonisch unter 0228-2498110.